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family in shop © Pavel Losevsky #2866854
Die VERBRAUCHER INITIATIVE e. V. zeichnete Einzelhändler als "Nachhaltiges Einzelhandelsunternehmen 2011" aus. Der Bundesverband untersuchte bereits zum zweiten Mal die sozialen und ökologischen Aktivitäten der sechs umsatzstärksten Einzelhandelsbranchen anhand eines 350 Punkte umfassenden Kriterienkatalogs.
"Gegenüber unserer Untersuchung 2009 ist das Engagement der Unternehmen bezüglich ihrer Umwelt- und Sozialverantwortung gestiegen", fasst Projektleiterin Dr. Melanie Weber-Moritz die aktuellen Ergebnisse zusammen. Insgesamt wurden 27 Unternehmen verschiedener Branchen ausgezeichnet. Unternehmen, die besonderes Engagement beim Thema Nachhaltigkeit zeigten, dürfen - zeitlich befristet - die Auszeichnung "Nachhaltiges Einzelhandelsunternehmen 2011" in Bronze, Silber oder Gold der VERBRAUCHER INITIATIVE tragen. Gold-Medaillen erhielten, wie im Jahr 2009, GEPA und hessnatur. Weitere Gold-Medaillen erhielten die REWE-Group mit ihren Vertriebslinien, tegut, die Deutsche Telekom, H&M und Tchibo (Textilien).
"Immer mehr Verbraucher erwarten von Unternehmen, dass sie ihre Umwelt- und Sozialverantwortung entlang der gesamten Lieferkette übernehmen", erklärte Dieter Schaper. Der Bundesvorsitzende der VERBRAUCHER INITIATIVE verweist in diesem Zusammenhang auf eine unlängst veröffentlichte repräsentative Verbraucherbefragung. "Unsere aktuellen Untersuchungsergebnisse helfen Verbrauchern bei der Wahl eines nachhaltigeren Einkaufsortes, Unternehmen können sich mit ihrem Engagement von der Konkurrenz unterscheiden", so Dieter Schaper.
Der ambitionierte vom Öko-Institut e. V. erstellte zugrundeliegende Fragebogen umfasst rund 350 branchenspezifische Kriterien. Mit ihm wurden im Frühsommer 2011 Handelsunternehmen nach ihrem nachhaltigen Engagement entlang der gesamten Lieferkette von der Rohstoffgewinnung über die Produktion und den Transport bis hin zur Entsorgung befragt. Untersucht wurden die sechs umsatzstärksten Branchen: Nahrungs- und Genussmittel, Textilien und Schuhe, Möbel, Bau- und Heimwerkermaterial, Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Gesundheit und Körperpflege. Der Fragebogen war gleichzeitig als Checkliste zur Förderung für nachhaltiges Engagement angelegt. Das Projekt wurde anteilig vom Umweltbundesamt und Bundesumweltministerium unterstützt.
Quelle: http://www.verbraucher.org/
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Im Sog der Payback-Karte entwickelte sich eine Vielzahl von Bonussystemen.
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