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Buntstifte

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Ein reines Minenfeld

Buntstifte in Kinderhänden - Ein reines Minenfeld

Viele Buntstifte gehören nicht in Kinderhände. Das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-TEST, das 20 verschiedene Marken eingekauft und ins Labor geschickt hat, kommt zu dem Ergebnis, dass die Hälfte der Produkte "ungenügend" ist.
Eine Packung Buntstifte hätte gar nicht verkauft werden dürfen: Denn im Lack der Idena Dreikantbuntstifte "Dickkern" wurden mehr als 1.000 Milligramm des Pththalatweichmachers DiBP gefunden. Phthalate stehen im Verdacht, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und außerdem wie ein Hormon zu wirken. In der Umwelt werden Phthalate kaum abgebaut.
Die Idena-Stifte sind nicht die einzigen, die in der Kritik stehen: Die Qualität der meisten anderen ist ebenfalls grauenhaft. In einigen Produkten entdeckte das Labor Farbbestandteile wie aromatische Amine, die Krebs erregen können. Das gilt auch für polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), die teilweise sogar in erhöhten Mengen in den Stiften zu finden sind. Immerhin zeigte Hersteller Bic, dass er sich seiner Verantwortung den Kindern gegenüber bewusst ist: Sein Produkt war als einziges frei von bedenklichen und umstrittenen Inhaltsstoffen.

Eltern wird empfohlen, Buntstifte aus naturbelassenem Holz zu kaufen. Denn Stifte, die mit einem Lack ummantelt sind, enthalten oft Weichmacher, wie der Test zeigt.

Den ausführlichen Bericht finden Sie in der Öko-Test Oktober-2011 Ausgabe.

Quelle: http://presse.oekotest.de/presse/PM-M1110-Buntstifte.pdf (Pressemitteilung)

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