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von Klaus Schuppert, veröffentlicht am Sonntag, 14. August 2011
- 11,1 Millionen Hektar Wald wachsen in Deutschland. Das ist rund ein Drittel der
Landesfläche.
- Um 1 Million Hektar wuchs die deutsche Waldfläche innerhalb der letzten vier
Jahrzehnte.
- Die häufigsten Bäume im deutschen Wald: 1. Fichte 28,2 Prozent (jeweils der
Waldfläche), 2. Kiefer 23,3 Prozent , 3. Buche 14,8 Prozent, 4. Eiche 9,6 Prozent,
5. Birke, ca. 4 Prozent, 6. Lärche, ca. 2,8 Prozent, 7. Esche, ca. 2 Prozent, 8. Erle,
ca. 2 Prozent, 9. Douglasie, ca. 1,7 Prozent, 10. Tanne, ca. 1,5 Prozent.
Der meiste Wald nach Bundesländern (sowie der Anteil der Waldfläche an der
Bundeslandfläche):
1. Bayern 2.558.000 Hektar (26,3 Prozent der Landesfläche),
2. Baden-Württemberg 1362.000 Hektar (38,1 Prozent),
3. Niedersachsen inkl. Hamburg und Bremen 1.162.000 Hektar (23,8 Prozent),
4. Brandenburg/Berlin 1.071.000 Hektar (35,3 Prozent),
5. Nordrhein-Westfalen 887.000 Hektar (26,0 Prozent),
6. Hessen 880.000 Hektar (41,7 Prozent),
7. Rheinland-Pfalz 836.000 Hektar (42,1 Prozent),
8. Mecklenburg-Vorpommern 534.000 Hektar (23,1 Prozent),
9. Thüringen 517.000 Hektar (32,0 Prozent),
10. Sachsen 511.000 Hektar (27,8 Prozent),
11. Sachsen-Anhalt 492.000 Hektar (24,1 Prozent),
12. Schleswig-Holstein 62.000 Hektar (10,3 Prozent),
13. Saarland 98.000 Hektar (38,3 Prozent).
Der beliebteste Wald in Deutschland:
1. der Nationalpark Harz (21 Prozent Zustimmung),
2. das Lerautal im Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald (19 Prozent),
3. Nationalpark Hainich (9 Prozent), 4. Nationalpark Bayerischer Wald (6 Prozent),
5. Nationalpark Kellerwald Edersee (5 Prozent).
77 Prozent der heutigen Waldflächen sind "alte Waldstandorte"; das bedeutet, dass
diese Flächen bereits vor 200 Jahren Wald waren.
70 Prozent der deutschen Waldfläche sind freiwillig gemäß Nachhaltigkeitskriterien
privater und unabhängig kontrollierter Zertifizierungssysteme (FSC/PEFC) zertifiziert.
Presseinformation
512.000 Kilometer lang sind die Fahrwege, mit der die Waldfläche in Deutschland
erschlossen ist. Außerdem durchziehen 635.000 Kilometer Rückewege sowie
62.000 Kilometer Fuß-, Reit- und Radwege den Wald.
44 Prozent der deutschen Wälder sind in privater Hand. Den Rest teilen sich Bund,
Länder und Kommunen.
17 Prozent des deutschen Waldes sind als Flora-Fauna-Habitate der EUNaturschutzrichtlinie geschützt.
110 Millionen Kubikmeter Holz wachsen jedes Jahr in Deutschland nach - im Jahr 2009 wurden etwa 48 Millionen Kubikmeter geerntet.
37 Millionen Kubikmeter Holz fielen in Deutschland dem Orkan Kyrill im Sturmjahr 2007 zum Opfer.
24 Kubikmeter Totholz (ab einer Aufnahmeschwelle von 10 Zentimeter Durchmesser des Holzes) befinden sich durchschnittlich auf einem Hektar deutschen Waldes.
90 Prozent der Deutschen sehen den Förster als den "Hüter des Waldes" an. 50 Prozent wissen allerdings nicht genau, was ein Förster eigentlich tut.
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