Sie sind hier: Themenwelten // Nachhaltigkeit
von Klaus Schuppert, veröffentlicht am Donnerstag, 08. Juli 2010
Trotz der zunehmenden Sensibilität des Verbrauchers für nachhaltigen Konsum ist es dem Einzelnen bisher meist nicht möglich, nachhaltig produzierte Produkte und nachhaltig arbeitende Handelsunternehmen eindeutig zu identifizieren. An diesem Punkt setzt das Bestreben der stayfair GmbH an, die den Konsumenten im Rahmen ihres Informationsangebotes unter der Domain stayfair.de eine Hilfestellung bei der Auswahl nachhaltig produzierter Waren und nachhaltig agierender Händler bieten möchte.
Das steigende Bewusstsein des Konsumenten für Healthy-Living, Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit sowie die sich im Zuge dessen verändernden Anforderungen an Produkte spiegeln sich bereits in den Regalen des Handels wider: Bio- und Fairtrade-Produkte gehören inzwischen zum Standardsortiment und verzeichnen enorme Wachstumsraten.
Neben Bio-Siegeln rückt in jüngster Zeit jedoch das Themenfeld "ganzheitliche Nachhaltigkeit" zunehmend in den Fokus der öffentlichen Diskussion und somit auch des unternehmerischen Handelns. Doch was verbinden Konsumenten mit diesem Begriff und wie zufrieden sind sie mit dem derzeitigen Informationsangebot?
Gemeinsam mit dem Institut für Handelsforschung in Köln hat stayfair.de im April/Mai 2010 eine Konsumentenbefragung zum Thema Nachhaltigkeit durchgeführt. Mit der Erhebung ist es gelungen, eine aussagekräftige Stichprobe zu generieren, die sowohl geschlechts- als auch alters-, ausbildungs-, beschäftigungs- und einkommensspezifische Rückschlüsse erlaubt.
Die Befragten verfügten über ein grundlegendes Verständnis zum Thema Nachhaltigkeit, das über den Begriff - Bio - hinausgeht und sowohl ökologische, ökonomische und soziale Aspekte berücksichtigt.
Eine der Kernaussagen der Studie ist: Dass über 34% der Befragten an erster Stelle die "Berücksichtigung ethischer Grundsätze" mit dem Begriff Nachhaltigkeit assoziieren. Im Gegensatz dazu assoziieren nur 17% der Befragten das Bio-Siegel mit dem Begriff Nachhaltigkeit! Weit wichtiger sind für die Kosnumenten die Themen "regionale Beschaffung" und "korrekter Umgang mit den Mitarbeitern" mit ebenfalls über 30%.
Dies macht deutlich, wie wichtig es zukünftig für Unternehmen ist, diese Aspekte zu kommunizieren. Mehr Bedeutung als der eigenen Website werden hier entsprechende Portale haben, die diese Themen bündeln.
Ein Portal wie "StayFair" gibt Unternehmen und Netzwerken die Möglichkeit, ihre Kommunikationsstrategie zu optimieren, da die Informationen in einem serenen Umfeld redaktionell aufbereitet werden.
Warum zeigen wir die Bedienelemente von Facebook/Twitter nicht direkt an?
Bei der Einbindung der Elemente von Facebook/Twitter müssen bereits Daten (Scripte und Grafiken) von den Servers dieser Unternehmen geladen werden, bevor Sie auf eines der Bedienelemente klicken. Hierdurch wird zumindest Ihre IP-Adresse an Facebook/Twitter übertragen. Sofern Sie Mitglied bei Facebook/Twitter sind, könnten diese Unternehmen ihren Besuch bei Stayfair nun personalisiert speichern. Da wir nicht wissen, ob Sie dies wünschen, haben wir uns dafür entschieden, die Bedienelemente erst auf Ihren Wunsch hin zu aktivieren.

Gemeinsam mit dem "E-Commerce Center Handel (ECC) " des IfH, untersucht StayFair Nachhaltigkeits- dimensionen der Konsumenten.
Stayfair initiert Studie

Qualitätsbewusstsein der Konsumenten berücksichtigt auch Aspekte der Nachhaltigkeit.
Ethik gewinnt an Bedeutung

Der Werkstoff, mit dem Accente seine Möbel fertigt, ist einzigartig: Loom heißt ein spezielles Gewebe aus versponnenem Papier.
Accente seit 1981

Seit der Klimawandel mehr und mehr zum Thema wird, ist es an der Zeit sich die Frage zu stellen: "Welchen Einfluss hat unser Essverhalten auf die Umwelt?"
Ökologischer Fußabdruck

Ist es wirklich so, dass Ethik oder wenigstens der Anstand stets ausgeklammert wird und es nur darum geht, kurzfristig Gewinne zu maximieren - koste es was es wolle?
Spekulation mit Lebensmitteln

Der Sprecher der EU-Agrarkommission brachte es auf den Punkt als er vor laufender Kamera zugab: "Wir haben die Verantwortung ... aber der Markt entscheidet."
Flesichkonsum und seine Folgen

Bedenken wir jedoch, die Informationen, die wir erhalten, sind nicht aus erster Hand. Sie gehen durch viele Hände und enthalten meist eine gewisse Beurteilung. Wir sind geneigt, der Presse zu glauben...
Moral der Gesellschaft

Adolf Sauerland ist der erste, durch ein Bürgerbegehren abgewählte Ober-Bürger-meister Deutschlands.

Die Lebensmittelindustrie trägt massiv zur Fehlernährung bei. Mit industriellem Angebot an Kinderlebensmitteln ist eine ausgewogene Ernährung praktisch unmöglich.

Wenn die gesunde und umweltfreundliche Ernährung thematisiert wird, werfen viele Menschen immer wieder die Frage auf, wie sie die Mehrkosten dafür denn tragen sollen.

Seit 2010 fährt der Fastfoodanbieter MCDonald's eine gewaltige Marketing-kampagne für natürliche Zutaten und nachhaltige Produktion. Nun macht der Burgerbrater ernst und listet Wiesenhof aus.

Die von Bundesver-braucherministerin Aigner gestartete Kampagne zur Lebensmittelverschwendung ist ein wichtiger und längst überfälliger Schritt der aber das Kernproblem ignoriert.

Hörmann befasst sich als erster Hersteller von Stahl-Brandschutztüren systematisch mit den Anforderungen des nachhaltigen Bauens.

Als Konsequenz wurde beispiels-weise die Erfurt-Rauhfaser schon 1985 mit dem Blauen Engel und 2006 als erster deutscher Wandbelag mit dem TÜV-Zertifikat "Für Allergiker geeignet" ausgezeichnet.

Dem Thema "Wassersparen" kommt bei Villeroy & Boch, dem Keramikhersteller aus Mettlach seit jeher große Bedeutung zu, denn die Einsparmöglichkeiten beginnen hier schon im Kleinen.

Die W.SCHILLIG Polstermöbel-werke GmbH & CO. KG setzt auf Transparenz und grenzt sich und ihre Produkte klar ab von Produkten zweifelhafter Herkunft und Qualität.