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Im Beirat der Wirtschaft (BdW) haben sich Unternehmer und Verantwortungsträger aus der Wirtschaft zusammengeschlossen, um gemeinsam Einfluss auf die gesellschaftliche, wirtschaftspolitische und politische Entwicklung zu nehmen. Der BdW ist weltanschaulich und parteipolitisch neutral. Die Mitglieder sind engagierte Unternehmer und Unternehmerinnen unterschiedlicher Branchen, die mit Kompetenz und Verantwortungsbewusstsein Deutschland und dessen Stellung in der Welt mitgestalten wollen. Im partnerschaftlichen Dialog mit Politik, Wissenschaft, anderen Wirtschaftsverbänden und Gesellschaft bringt der BdW sein Wissen und seine Fähigkeiten ein.
Der BdW konstatiert bei uns und mit Blick auf den Zustand der Welt einen Mangel an Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit.
Umwelt ist heute ein Wirtschafts- und Beschäftigungsfaktor von zentraler Bedeutung. Doch gleichsam ist festzuhalten: Wir stehen noch am Anfang; die vor uns liegenden Herausforderungen sind enorm. Trotz des von der menschlichen Lebens- und Produktionsweise verursachten Klimawandels, trotz des fortschreitenden Verlustes an Arten in Fauna und Flora, trotz der Ausbeutung und der Endlichkeit der natürlichen Ressourcen spielt die Umwelt in unserer Wirtschaftsordnung bisher nicht die zentrale Rolle, die sie spielen muss, wenn wir über den Tag hinaus verantwortlich handeln wollen.
Die Mitglieder des Beirates der Wirtschaft wissen: Wohlstand für alle - das Leitbild Ludwig Erhards - ist global nur erreichbar, wenn wir anders wirtschaften als bisher, Wohlstand nicht nur als ein Mehr an Haben verstehen, sondern wenn wir auf Mitmenschen, Natur und nachfolgende Generationen mehr Rücksicht nehmen und wenn wir international zu umfassenden Übereinkünften darüber kommen, wie unsere Art zu leben, zu wirtschaften und zu konsumieren, so gestaltet wird, dass wir unsere Zukunft nicht selbst verbauen.
Der BdW und seine Mitglieder wollen über die berechtigten eigenen unternehmerischen Interessen hinaus eine Mitverantwortung übernehmen, Ideen entwickeln und initiieren, die wirtschaftlichen Erfolg und Arbeitsplätze sichern in einer verantwortbaren Balance zur Umwelt und in fairer sozialer Partnerschaft.
II. Forderungen des BdW
1. Nachhaltigkeit als Handlungsmaxime
Nachhaltigkeit ist in der Umweltdebatte ein oft überstrapazierter Begriff. Fast vergessen ist, dass Nachhaltigkeit ein Wirtschaftsprinzip ist, das bereits vor mehr als 300 Jahren entwickelt wurde. Der Beirat der Wirtschaft möchte diesen Traditionsstrang aufgreifen und Nachhaltigkeit als Prinzip nicht nur aber auch in der Ökonomie wieder beleben.
2. Fairness und Partnerschaft
Stabile, dauerhafte und der langfristigen wirtschaftlichen Entwicklung zuträgliche Kooperationsbeziehungen können sich nur im Geiste der Fairness und Partnerschaft entwickeln. Das gilt sowohl innerhalb des Unternehmens, in der Personalführung, im Verhältnis zu Kunden und Geschäftspartnern als auch in den internationalen Netzwerken.
3. Ökosoziale Marktwirtschaft
Das Ordnungsgefüge der Sozialen Marktwirtschaft ist ebenso blind für die ökologischen Folgen unserer Wirtschaft wie für den ökonomischen Nutzen funktionierender Ökosysteme. Umwelt spielte als Faktor in diesem System bisher keine bewertbare Rolle.
Der Beirat der Wirtschaft fordert einen neuen Rahmen für unsere Wirtschaftsordnung ein, der sowohl die soziale Stabilität zum Ziel hat als auch das Gleichgewicht der ökologischen Systeme und die Erneuerbarkeit der Ressourcen: Wir brauchen eine Ökosoziale Marktwirtschaft.
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Die W.SCHILLIG Polstermöbel-werke GmbH & CO. KG setzt auf Transparenz und grenzt sich und ihre Produkte klar ab von Produkten zweifelhafter Herkunft und Qualität.

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