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SieMatic
Die klassische Küche unkonventionell zu inszenieren - das ist den SieMatic Möbelwerken mit der im Herbst 2006 vorgestellten BeauxArts-Kollektion auf besondere Weise gelungen. Die neue Philosophie der klassischen Küchenplanung, mit der das Unternehmen Maßstäbe gesetzt und das Küchen-Design revolutioniert hat, spiegelt sich jetzt auch in der aktuellen Interpretation, der SieMatic BeauxArts.02, wider. "Wir haben das erfolgreiche Konzept der BeauxArts erhalten und um eine geradlinige, leichte Spielart erweitert", sagt Inhaber und Geschäftsführer Ulrich W. Siekmann, der damit weitere Zielgruppen ansprechen möchte. "Unsere BeauxArts ist aktuell wie nie: Sie ist Ausdruck von persönlichem Stil und lädt dazu ein, lieb-gewonnene Küchenmöbel und Erbstücke zu integrieren." Die Weltpremiere der BeauxArts.02 wurde im Rahmen der "Passagen 2011" und der "imm Cologne 2011" im SieMatic-Studio am Neumarkt gefeiert.
Der Chicagoer Designer Mick De Giulio, mit dem SieMatic bereits bei der ersten BeauxArts-Kollektion zusammengearbeitet hat, hat neue Elemente, Materialien, Farben, Oberflächen und Proportionen kreiert. Diese verleihen der BeauxArts.02 eine geradlinige, leichte Anmutung; glänzende Details sorgen für unnachahmliche, klassische Eleganz. Die Symmetrie - die Wiederholung von Formen, Farben und Materialien - schafft Ruhe und Balance. Zur Philosophie der BeauxArts gehören zudem die solitäre Planung einzelner Funktionsbereiche sowie das - weit über die klassische Küchenplanung hinausgehende - Raumkonzept, das die gesamte Innenarchitektur einbezieht.
Mehr als die Summe vieler durchdachter, präziser Details
Die dunklen, glatten Nussbaumfronten, die vom glänzenden Metall der vertikalen Griffmulde asymmetrisch akzentuiert werden, fallen bei dieser Planung im Farbton sterlinggrau matt/ebonynussbaum sofort ins Auge. Die Wiederholung der Gestaltungsregel "Symmetrie versus Asymmetrie" schafft eine dynamische Spannung: So werden beispielsweise den symmetrisch angeordneten Schiebetüren und Edelstahlfronten im Herdbereich (links) glatte, grifflose Paneelwand-Hochschränke mit glänzenden sterlinggrauen Glasfronten zugeordnet. Diese schaffen mit ihrer reduzierten Tiefe eine drei-dimensionale Anmutung - und stehen gleichzeitig in schönem Kontrast zu den profilierten Rahmenfronten. Überraschendes Planungsdetail: ein Spiegelsockel, der den Eindruck vermittelt, als ob die Unterschränke schweben würden.
Lebendige Akzente im Kochbereich setzen die glänzenden, schräg gearbeiteten Facettenrahmen der Edelstahlfronten neben dem Herd, die sich bei den Oberschrank-Glastüren auf der gegenüberliegenden Seite wiederholen. Filigrane Seitenwangen und Arbeitsplatten in Ein-Zentimeter-Optik betonen die Leichtigkeit - ebenso wie die in der Höhe reduzierte, für BeauxArts typische Form der Dunstabzugshaube. Als Kontrapunkt steht diesen eine fünf Zentimeter starke SteinDesign-Arbeitsplatte gegenüber, die durch eine gerundete Ellipsenkante zusätzlich Volumen gewinnt. Die filigrane Ein-Zentimeter-Optik nimmt hingegen der neue Griff mit seiner Oberfläche in warmem, glänzendem Nickel auf, der zu den vielen durchdachten, präzise gestalteten Details der BeauxA-rts.02 gehört.
Eine andere Planung in einem hellen NCS-Farbton in Kombination mit ebonynussbaum orientiert sich besonders an der ursprünglichen BeauxArts-Kollektion - zum Beispiel bei den dunklen Vitrinenschrank-Korpussen mit den hell lackierten Rahmentüren. Im Mittelpunkt dieser Planung steht der Kochbereich mit der strukturierten Rückwand aus maljatbraunen Steinplatten sowie den neuen Edelstahl-Fronten mit glänzenden, facettierten Metallrahmen. Diese finden sich ebenfalls bei den Vitrinentüren der Hochschränke und werden vor dem dunklen Holzkorpus und den filigranen Einfassungen mit dunklen Holz-Seitenwangen besonders betont. Die für BeauxArts typische Dunstabzugshaube wirkt mit ihrer lackierten Glasverkleidung optisch sehr zurückgenommen, so dass die Küche insgesamt einen sehr wohnlichen Charakter erhält.
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