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Rote Bete

© Angela Shirinov - Fotolia.com

Saisonales, Gesundes

von Anja Weick, veröffentlicht am Montag, 17. Januar 2011

Nach Rinderwahn, Schweinepest und nun auch noch dem Dioxinskandal fragt man sich, was man überhaupt noch essen kann. Fakt ist, dieser neue Skandal zeigt einmal mehr, dass es lohnenswert ist auf Bio-Waren und vor allen Dingen auch auf heimische, regionale  und saisonale Produkte zu setzen. Nicht nur der Umwelt sondern auch Ihrer Gesundheit zu Liebe lohnt eine bewusste Ernährung.
Hauptsaison in der Gemüseabteilung hat unter anderem bald die "Rote Beete".  Das oftmals links liegen gelassene Gemüse liefert einen Beitrag zur gesunden Ernährung, der vielen Menschen gar nicht bewusst ist. So enthält Rote Beete zum Beispiel eine große Menge an Folsäure. Folsäure benötigen wir zur Bildung von roten Blutkörperchen.  Diese sogenannten Erythrozyten haben die Aufgabe Sauerstoff im Blut zu transportieren.  Etwa 50 % des täglichen Folsäurebedarfs eines Erwachsenen wird durch ca. 200 g Rote Beete gedeckt.  Bereits im Mittelalter verwandte man die Rote Beete als Heilpflanze, die schon damals als blutbildend galt.  Aber dieses Gemüse liefert uns neben der Folsäure auch noch  Kalzium, Kalium, Magnesium, Phosphor, Jod, Natrium, Vitamin C, die Vitamin B- Gruppe und das Provitamin A. Mit seinem hohen Eiweiß- und Zuckergehalt ist die Rote Beete eines der nahrhaftesten Gemüsesorten. Die starke rote Färbung erhält die Rote Beete durch das sogenannte Betanin, welches unser Immunsystem stärkt. Außerdem gilt es als Schutz vor freien Radikalen. Wer beim Kauf von Lebensmitteln auf die Inhaltsstoffe achtet und hierbei den Farbstoff E 162 entdeckt, der kann sich sicher sein, dieser Farbstoff gilt als unbedenklich, denn es handelt sich dabei um genau diesen Farbstoff der Roten Beete. Rote Beete kann also durchaus einen Teil dazu beitragen sich nachhaltig gesund zu ernähren.

Wer sich für die Rote Beete entscheidet, der kann sie roh oder gekocht verspeisen. Für die rohe Knabberei muss sie erst gebürstet und dann geschält werden. Wer dieses Gemüse schon einmal verarbeitet hat, der weiß, wie sehr der rote Farbstoff auch die Finger färben kann. Tragen Sie zur Verarbeitung am besten ein paar Gummihandschuhe. Eine Schürze sollte Ihre Kleidung vor Spritzern schützen. Wer die Rote Beete kochen möchte, der bürstet diese zwar gründlich, aber das Schälen entfällt zunächst. Ungeschält wird das Gemüse in Wasser ca. eine Stunde gekocht. Besonders schonend allerdings können Sie die Rote Beete auch im Ofen garen.  Ist sie gar, wird sie geschält.
Den Rote Beete Salat kennt sicherlich fast jeder. Aber wer mal etwas Neues ausprobieren möchte, dem sei mal etwas ganz Ausgefallenes empfohlen  -

eine Rote Beete Suppe mit Lachs
Hierfür benötigen Sie für eine Suppe für 4 Personen:
800 g Rote Beete, 1 Becher Naturjoghurt, ca. 200 g Lachsfilet, 1 Zwiebel, 1 Fenchelknolle, ein halbes Pfund gehackten Dill, etwas Pfeffer und Salz zum Würzen
So wird es gemacht:
Die Rote Beete waschen, bürsten und in kochendem Wasser ca. eine Stunde garen.  Fenchel putzen, waschen und in dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebel  schälen und in feine Würfel schneiden und kurz andünsten. Fenchel, Gewürze und etwas Brühe aufkochen und etwa 30 Minuten garen. Die Rote Beete  nun schälen und in feine Streifen schneiden und hinzugeben und alles nochmals ca. 10 Minuten garen. Das Lachsfilet in Würfel schneiden und dann ebenfalls in die Suppe geben und 5 Minuten ziehen lassen.  Anschließend alles abschmecken.

Wer möchte kann hier auch die Rote Beete vor dem Kochen schälen und in Scheiben schneiden und diese gemeinsam mit dem Fenchel, den Gewürzen und der Zwiebel gar kochen.  
Dill hacken und unter den Joghurt mischen. Suppe auf Teller verteilen und einen Löffel Joghurt in die Suppe setzen.

 

 

 

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