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von Anja Weick, veröffentlicht am Sonntag, 24. April 2011
Die Ökobilanz, die das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) erstellt hat, zeigt deutlich - die Biomilch spart Wasser und punktet ebenso bei der CO2 Bilanz.
Unter anderem wurde die Milch von ausgewählten Biobergbauern auf die CO2 Bilanz getestet. Das Ergebnis ist beachtlich. Um 14,3 Prozent schneidet die Biomilch besser ab. Bewertet wurden hierbei sämtliche anfallende Treibhausgase der gesamten Wertschöpfungskette - angefangen bei der Landwirtschaft bis hin zur Lagerung der Milch. Auch beim Wasserverbrauch konnte die Biomilch punkten. Hier wurde ebenfalls der Wasserverbrauch der Wertschöpfungskette berücksichtigt. Hierzu zählte der Wasserverbrauch zur Bewässerung der Pflanzen, welche als Futter der Tiere dienen ebenso wie entstehende Abwässer. Selbstverständlich ist der Wasserverbrauch zur Bewässerung der Pflanzen zunächst höher als bei der Bewässerung von Futterpflanzen für die herkömmliche Tierhaltung. Das liegt daran, dass die Bioviehhaltung eine wesentlich größere Menge an Grünfutter einsetzt. Da die Biokühe aber deutlich weniger Kraftfutter erhalten als die Tiere der konventionellen Tierhaltung, gleicht sich die Bilanz wieder aus. Bei der Herstellung von Kraftfutter wird viel Wasser mit Nitraten belastet. Unterm Strich schneidet also die Biomilch im Wasserverbrauch ebenfalls mit einem geringeren Verbrauch von ca. 15 Prozent besser ab.
Zugrunde gelegt wurden dieser Untersuchung die Daten von 5 000 Höfen.
Der Verzehr von Biomilch lohnt sich also nicht nur aufgrund des guten und intensiven Geschmacks.
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