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DGM-Möbel
von Klaus Schuppert, veröffentlicht am Dienstag, 05. Juli 2011
Wo ist der Unterschied zwischen billigen und teuren Möbeln?
Eine Wohnung einzurichten ist etwas Schönes: Man kann Kreativität, Fantasie und Vorstellungsvermögen umsetzen, in der Wohnung neue Akzente schaffen und eine ganz neue Atmosphäre erzeugen.
Möbel kaufen kann aber auch ganz schön schwierig sein. Neben der großen Auswahl am Markt, die eine Wahl manchmal mehr zur Qual machen, sind die Preise oft verwirrend. Warum kostet das offensichtlich gleiche Möbelstück beim anderen Händler wesentlich weniger? Gründe dafür gibt es einige. Da ist zunächst der Einkauf der Möbel durch den Möbelhändler beim Hersteller. Wenn ein einzelner Händler ein Schlafzimmer bei einem Hersteller bestellt, kann er natürlich nicht ganz so günstig einkaufen wie z.B. ein großer Verband, der ein Modell oder ein Programm gleich 200 Mal ordert. Deshalb sind viele Möbelhändler Mitglied eines Verbandes.
Aber: Gerade Möbelhäuser, die keinem Verband angehören, können manchmal auf außergewöhnliche, auch kleinere Hersteller zurückgreifen, die den Auftrag eines Verbandes gar nicht bewältigen würden. Der Vorteil kann dabei sein, dass dieser Möbelhersteller ein ganz eigenes, ungewöhnliches Design produziert, das man woanders so schnell nicht findet - und vielleicht ist es sogar durch und durch Schreinerkunst.
Dann ist die Größe des Möbelhauses ausschlaggebend. Ist es ein einzelnes Möbelhaus mit viel Service und Dienstleistung? Oder ist es eine große Möbelhaus-Kette, die eventuell weniger Beratung oder sonstige Hilfe bietet? Hier liegt es auf der Hand, dass das kleine Möbelhaus mit viel Service anders kalkulieren muss als die große Kette, die womöglich ein SB-Markt ohne Verkaufspersonal ist. In so einem Fall zahlt man vermutlich in einem kleinen Möbelhaus etwas mehr - dafür wird man beraten, bekommt Hilfestellungen und kann in aller Ruhe auswählen, vergleichen und Stoffmuster prüfen, bekommt die Möbel geliefert und aufgebaut.
Und der wichtigste Grund: Das Möbel selbst. Wenn Sie ein Werk eines Designers kaufen, hat sich dafür ein Künstler lange hingesetzt und das Möbelstück so stimmig entworfen, dass es mehr Kunstwerk als Möbel ist und dennoch alle Anforderungen wie Nutzung, Funktionen usw. erfüllt. Der Möbelhersteller hat danach Modelle entworfen, die ihn auch etwas kosten, das Programm entwickelt und schließlich in den Handel gebracht. Eventuell ist auch noch die Auflage limitiert, was einen
"Massen-Abverkauf" natürlich ausschließt.
Aber auch "normale" Möbel sind nicht so ohne weiteres billig herzustellen: Die Arbeitslöhne in Deutschland sind wesentlich höher als z.B. in östlichen Ländern, das ist bekannt. Das ist auch einer der Gründe für billige Import-Möbel, die aber nicht immer ihren Preis wert sind. Und: Die Deutschen sind Umwelt-Weltmeister, deshalb gibt es auch bei der Produktion von Möbeln in Deutschland sehr strenge Vorschriften. Die Einhaltung dieser Vorschriften kostet Geld, wenn z.B. bestimmte "preisgünstige" chemische Produkte nicht verwendet werden dürfen und stattdessen andere, oft teurere Stoffe, verwendet werden müssen. Damit wird bei Möbeln aus deutscher Produktion ausgeschlossen, dass sie die Gesundheit des Benutzers schädigen. Wenn ein Sofa 500 Euro billiger ist als das "gleiche" in einem anderen Möbelhaus, kann es durchaus an seinem Innenleben liegen. Vermutlich hat das teurere Sofa einen Polsteraufbau, der stabiler und langlebiger ist und der die Optik des guten Stücks für das nächste Jahrzehnt beibehält, während das billige Sofa womöglich nach einem Jahr Sitzmulden hat, der Bezugsstoff rissig oder das Leder brüchig geworden ist.
Beste Möglichkeit, um das herauszufinden: Lassen Sie sich intensiv beraten und achten Sie auf das RAL-Gütezeichen für Möbel. Dieses "Goldene M" wird nur an die Möbel vergeben, die strenge Tests im Prüflabor unbeschadet überstanden haben und auch bei den Schadstoffprüfungen bravourös abgeschnitten haben.
Weitere Informationen finden Sie unter www.DGM-moebel.de
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