Sie sind hier: Magazin // 09 / 2011 Saubermann und co
Wer kennt das nicht - der Putzschrank ist bis zum Rand gefüllt. Um die Wohnung rein und sauber zu halten, scheuen wir keine Chemie, die jegliche Bakterien restlos entfernt. Einen Badreiniger für Dusche, Wanne und Waschbecken, den WC-Reiniger finden wir gleich daneben, ein Fettlösemittel für die Küche neben dem Spülmittel, dann darf der Kalklöser nicht fehlen, der Allzweckreiniger für zwischendurch, einen Reiniger für ganz besonders hartnäckigen Schmutz in jeder Ecke, das Mittelchen für die Reinigung der Glasflächen, ein Fläschchen für den Backofen, ein weiteres für unsere Chrom- und Metallteile und und und. Schmunzeln Sie schon, weil auch Sie hier Ihren eigenen Putzschrank wieder finden? Ich hatte meinen Schrank komplett ausgeräumt und es fanden sich noch einige weitere Flaschen, die eine perfekte Reinigung der vier Wände versprechen. Welch eine Ansammlung aggressiver umweltschädlicher Chemikalien, die zudem noch gesundheitsgefährdend sind. Einige der Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel die vielfältigen synthetischen Duftstoffe oder Farbstoffe sind der Reinigungsleistung der Putzmittel nicht einmal förderlich. Phosphate, ein hoher Chloranteil und weitere Chemikalien, die sich in den herkömmlichen Putzmitteln wiederfinden, müssen nicht zwingend in einem Reiniger enthalten sein.
Die Industrie macht es uns leicht den Putzschrank bis in die letzte Ecke zu füllen.
Mit ca. 55 000 verschiedenen Putz-, Wasch- und Reinigungsmitteln fällt die Auswahl schwer und so kaufen wir für jede nur erdenkliche zu reinigende Stelle im Haushalt ein hierfür passendes Mittelchen. Dabei ist es gar nicht nötig für alle Eventualitäten ausgestattet zu sein. Ein Allzweckreiniger macht seinem Namen alle Ehre und kann für die Reinigung fast des ganzen Hauses genutzt werden.
Eine Alternative zu den hochprozentigen Chemiecocktails bieten die Bio-Putz-und Waschmittel. Viele Reformhäuser, Bioläden und mittlerweile sogar schon die namhaften Drogeriemärkte führen ökologische Putzmittel. Ein Vorteil dieser Reinigungsmittel: Sie sind meist mehr als 90 % biologisch abbaubar. Ein weiterer Vorteil dieser Putzmittel ist die Schonung Ihrer Gesundheit, denn synthetische Farb- und Duftstoffe fehlen hier. Allerdings geht es auch bei den Bio-Putzmitteln nicht ganz ohne chemische Zusatzstoffe, auch wenn die hier verwendeten chemischen Stoffe biologisch besonders gut abbaubar sind. Besonders gut geeignet sind Bio-Reinigungsmittel für Allergiker, da die Möglichkeit, dass diese Allergien auslösen doch sehr gering ist. Außerdem werden Bioputzmittel oft in Nachfüllflaschen angeboten, so dass beim Wiederbefüllen auf Dauer eine Menge Müll gespart werden kann. Auch beim Kauf dieser Produkte lohnt sich jedoch ein Blick auf die Beschreibung, denn es gibt sogar Produkte, die zu 100 % aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt sind. Wer auf herkömmliche Putzmittel nicht verzichten möchte, dem helfen zum Beispiel die Umweltzeichen "Blauer Engel" und "Euroblume" ein möglichst umweltfreundliches Produkt zu wählen.
Allerdings gilt - für welches Putzmittel Sie sich auch immer entscheiden - ein sparsamer Umgang sollte immer bedacht werden, denn auch hier ist weniger oft einfach mehr.
Hier noch ein paar Tipps, wie Sie in manchen Situationen sogar ganz auf die Chemiekeule verzichten können:
Warum zeigen wir die Bedienelemente von Facebook/Twitter nicht direkt an?
Bei der Einbindung der Elemente von Facebook/Twitter müssen bereits Daten (Scripte und Grafiken) von den Servers dieser Unternehmen geladen werden, bevor Sie auf eines der Bedienelemente klicken. Hierdurch wird zumindest Ihre IP-Adresse an Facebook/Twitter übertragen. Sofern Sie Mitglied bei Facebook/Twitter sind, könnten diese Unternehmen ihren Besuch bei Stayfair nun personalisiert speichern. Da wir nicht wissen, ob Sie dies wünschen, haben wir uns dafür entschieden, die Bedienelemente erst auf Ihren Wunsch hin zu aktivieren.

Kritiker beklagen, es würden für die Terra-Produkte keine nachhaltig hergestellten Palmkernöle eingesetzt, sondern nur für bestimmte Mengen sichergestellt, dass nachhaltiges Palmkernöl hergestellt wird.
Greenwashing oder Umweltschutz ?

Auch Personen mit Hautbarrierestörungen wie trockener Haut und vor allem Neurodermitis sollten dagegen äußerlich angewandt auf weiches Wasser achten.
Die Facetten des Wassers

Auch beim Thema Umweltschutz und Verbrauch schneiden die Waschanlagen mittlerweile besser ab, als die wöchentliche Handpflege.
Vorteile liegen bei der Waschstraße

Unter Beachtung einiger Tipps lässt sich auch beim Wäschewaschen nicht nur kostbares Trinkwasser und viel Energie sparen.
Wäsche Sauber - Umwelt verschmutzt?

Mithilfe des so genannten Duftmarketings stellen sie ihre Dienstleistungen und Produkte besser dar und wollen ihre Kunden zum Kauf in die richtige Stimmung bringen.
Wie hätten Sie's denn gern?

Wie gesund (oder ungesund) und verträglich für unseren Körper sind diese Spülmittel eigentlich, wenn wir mit ihnen in Berührung kommen oder Reste davon mit dem nächsten Essen wieder aufnehmen?
und dann sind da noch die Spülhände

Und sind diese Geräte immer sparsam? Die Antwort lautet leider: Nein! Hier lohnt es genauer hinzuschauen.