Werbung
Samstag, 19. Mai 2012 | 01:13 Uhr Kontakt| Datenschutz|Impressum|Facebook|Twitter
Hersteller
Händler
Dienstleister
Produkte
Magazin
Themenwelten
Regionen
Partner
Konzept

Sie sind hier: Magazin // 08 / 2011 Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz

Waage Life Work Balance

© nmarques74 - Fotolia.com

Leben und Arbeit in Balance

Die deutsche Wirtschaft ist erstaunlich gut aus der großen Wirtschaftskrise von 2008 herausgekommen. Die Nachfrage nach deutschen Produkten steigt seit 2010 rasant an, die Unternehmen müssen sich sputen, diese bedienen zu können.

Schon vor der Krise war absehbar, dass die Geschäftsprozesse aufgrund der Globalisierung immer weiter beschleunigt werden. Der technische Fortschritt ist rasant, die Innovationstätigkeit und -notwendigkeit hoch. Um dies bewältigen zu können, benötigen die Unternehmen qualifiziertes, gut ausgebildetes und sich ständig weiterbildendes Personal. Aber genau das wird seit Jahren immer knapper. Die demographische Entwicklung in Deutschland führt dazu, dass im Jahr 2020 voraussichtlich jeder dritte Arbeitnehmer 50 Jahre oder älter sein wird. Die Zahl der Arbeitskräfte, auch die der qualifizierten Fachkräfte, wird abnehmen. Die Unternehmen müssen neben diesem Mangel an Nachwuchs auch ein steigendes Durchschnittsalter der Belegschaft akzeptieren und sich auf dadurch bedingte Krankheits- und Fehlzeiten einstellen.

 

Gleichzeitig verändern sich die gesellschaftlichen Werte in unserem Land und damit die Anforderun-gen der Arbeitnehmer an ihren Arbeitgeber. Man lebt nicht mehr für die Arbeit sondern arbeitet, um zu leben. Eine gesteigerte Lebensqualität wird dabei im Wesentlichen verbunden mit den Bereichen Familie, Freizeit oder soziale Aktivität. Dabei verändern sich die Prioritäten der Arbeitnehmer in Abhängigkeit zum Alter und individuellem Lebensverlauf. Möchte der Arbeitnehmer zunächst eine gute Aus-bildung und Arbeitsanstellung, ist ihm später eher die Familie wichtig und wiederum später vielleicht sein Hobby. Hinzu kommt, dass das klassische Bild der Familie mit einem Alleinverdiener nicht mehr existiert. Es ist normal, dass beide Elternteile arbeiten. Akademikerinnen wollen sich nicht mehr zwischen Familie und Karriere entscheiden müssen, sie wollen beides.

Die Unternehmen stehen somit mehr denn je vor der Herausforderung, ihren Mitarbeitern ein Arbeitsumfeld zu bieten, in dem ausreichend Platz für ein privates Leben ist. Ein solches ausgeglichenes Verhältnis zwischen Arbeits- und Privatleben nennt man Work-Life-Balance.
Um ihre Attraktivität als Arbeitgeber zu erhöhen und die Mitarbeiter an sich zu binden, aber auch um Vorteile bei der Suche nach neuen Fachkräfte zu erhalten, versuchen die Unternehmen immer mehr, durch gezielte Maßnahmen, die Lebensqualität ihrer (zukünftigen) Mitarbeiter zu erhöhen.
Die Ideen und Angebote der Unternehmen sind mannigfaltig. Angefangen bei der Förderung von Weiterbildungen und Qualifizierungen sowie Mentoring-Programmen, über Kinderbetreuung und Notfall-versorgung, Sozialberatung, Gesundheitsförderung, Betriebssporteinrichtungen, über Wiedereingliederungsprogramme nach Elternzeiten gehen die Angebote bis hin zur Vermittlung von haushaltsnahen Dienstleistungen.
Ein wichtiger Faktor ist dabei die Flexibilisierung von Arbeitszeit, die durch Gleitzeiten, Arbeitszeitkonten, Teilzeitangebote oder Sabbaticals realisiert wird. Auch der Arbeitsort ist mittlerweile - dank moderner Technik - nicht mehr unbedingt die Betriebsstätte des Arbeitgebers sondern immer öfter das "homeoffice", wo auch immer es sich befinden mag.


Längst haben die Unternehmen erkannt, dass zufriedene und ausgeglichene Mitarbeiter zur Produktivitätssteigerung beitragen, eine deutlich höhere Motivation mitbringen und letztlich auch ein Mittel für positives Marketing sein können. Für beide - Arbeitgeber und Arbeitnehmer - ist diese Entwicklung ein Gewinn.

 

 

Warum zeigen wir die Bedienelemente von Facebook/Twitter nicht direkt an?

Bei der Einbindung der Elemente von Facebook/Twitter müssen bereits Daten (Scripte und Grafiken) von den Servers dieser Unternehmen geladen werden, bevor Sie auf eines der Bedienelemente klicken. Hierdurch wird zumindest Ihre IP-Adresse an Facebook/Twitter übertragen. Sofern Sie Mitglied bei Facebook/Twitter sind, könnten diese Unternehmen ihren Besuch bei Stayfair nun personalisiert speichern. Da wir nicht wissen, ob Sie dies wünschen, haben wir uns dafür entschieden, die Bedienelemente erst auf Ihren Wunsch hin zu aktivieren.

Kommentare und Meinungen

Schreiben Sie Ihren Kommentar - ohne langwierige Registrierung:

Joghurtobstdressing
Joghurtobstdressing

Gesunde Ernährung am Arbeitsplatz

Falsches Essverhalten im Allgemeinen gepaart mit besonderem Stress im Berufsalltag führt immer öfter zu Müdigkeit, Konzentrations-störungen, Übergewicht und chronischen Erkrankungen.

 

Von Märchen und Empfehlungen

Mann krank im Büro
Mann krank im Büro

Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz

Betriebliche Gesundheit ist mehr als nur die Eindämmung der jährlichen Grippeepidemie oder das sporadische Angebot einer Rückenschule.

 

Mehr als nur Verhinderung von Krankheit

Frau mit Kopfschmerzen
Frau mit Kopfschmerzen

Leisure-Sickness-Syndrom

Doch meist haben diese Symptome keinerlei organische Ursachen sondern viel  mehr sind sie psychosomatischer Natur. Dieses Phänomen nennt man Leisure-Sickness-Syndrom. 

 

Wenn Freizeit krank macht

Frau im Büro zeigt grünen Baum
Frau im Büro zeigt grünen Baum

Umweltschutz am Arbeitsplatz

Privat leben wir bewusst und versuchen durch intelligenten Konsum für eine bessere Zukunft zu sorgen. Doch wie halten wir es mit unserem Engagement am Arbeitsplatz?

 

Engagement hat Zukunft

Kalendereintrag Seminar
Kalendereintrag Seminar

Weiterbildung von Mitarbeitern

Die nachhaltige Förderung von Bildung, Lebenslanges-Lernen und die Entwicklung der Potentiale von Menschen birgt Chancen, die in vielen Unternehmen erst seit kurzem erkannt werden.

 

nachhaltiger Unternehmenserfolg

Mann im Wasser greift nach einem Rettungsring
Mann im Wasser greift nach einem Rettungsring

Mobbing

Es gibt ein paar einfache Maßnahmen dem Mobbing im Betrieb aktiv entgegenzuwirken.