Werbung
Samstag, 19. Mai 2012 | 01:03 Uhr Kontakt| Datenschutz|Impressum|Facebook|Twitter
Hersteller
Händler
Dienstleister
Produkte
Magazin
Themenwelten
Regionen
Partner
Konzept

Sie sind hier: Magazin // 06 / 2011 Mobilität

Flugzeug

Klimaschutzmaßnahmen im Verkehrssektor

Luftverkehrssteuer ist eine der raren Klimaschutzmaßnahmen im Verkehrssektor Berlin: Für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist die vom Bundesrat beschlossene Luftverkehrssteuer eine der seltenen Maßnahmen für mehr Klimaschutz im Verkehrsbereich. Die Einführung einer nach Flugstrecke gestaffelten Steuer in Höhe von 8, 25 bzw. 45 Euro pro Fluggast sei zwar nur ein kleiner Baustein beim Abbau der ökologisch nachteiligen Subventionen des Luftverkehrs, sagte der BUND-Verkehrsexperte Werner Reh. Neben der Tatsache, dass die Steuer die Umweltschäden des Fliegens mit einem Preis belege, schärfe diese Maßnahme jedoch auch das Bewusstsein dafür, dass die Fliegerei eine der klimaschädlichsten Arten der Fortbewegung sei. "Fliegen zum Nulltarif zum Shoppen übers Wochenende nach London, Paris oder Wien wird es jetzt von Deutschland aus nicht mehr geben und das ist auch gut so", sagte Reh: "Es vergeudet wertvolle Ressourcen, schadet dem Klima und zieht der Bahn Fahrgäste ab."

Zwar mache die zu erwartende eine Milliarde Euro Luftverkehrssteuer-Einnahme lediglich ein Zehntel der gegenwärtigen Luftverkehrssubventionen aus. Trotzdem sei es ein erster Schritt zu mehr Wettbewerbsgleichheit im Verkehr und ein notwendiger Beitrag zur Begrenzung der CO2-Emissionen des Luftverkehrs. Derzeit gingen rund fünf Prozent des vom Menschen verursachten Treibhauseffekts auf das Konto des Luftverkehrs, mit steigender Tendenz.

Im Vorfeld der heutigen Bundesratssitzung hatte der BUND die SPD-Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz und Brandenburg sowie den Bürgermeister von Berlin dafür kritisiert, dass sie regionale Flughafeninteressen über den Klima- und Umweltschutz stellen und die Flugverkehrssteuer kippen wollten. "Die SPD macht sich umweltpolitisch unglaubwürdig. Die aus ihren Reihen vorgetragenen Argumente gegen die Flug-Steuer sind nicht überzeugend", sagte Reh: "Die nationale Regelung zur umweltbezogenen Bepreisung des Fliegens ist derzeit die einzige realistische Handlungsmöglichkeit. Auch eine angeblich zu erwartende Abwanderung zu grenznahen Flughäfen in Nachbarländern ist nicht belegt."

Der Umweltverband forderte von Bundesregierung und Bundesrat die schnellstmögliche Weiterentwicklung der Luftverkehrssteuer. Erforderlich sei vor allem eine Differenzierung zwischen den verschiedenen Komfortklassen. Business-Class- und Erste-Klasse-Fluggästen sei im Vergleich zu Economy-Kunden wegen der von ihnen genutzten größeren Flächen die zwei- bis dreifache CO2-Menge zuzurechnen. Geprüft werden müsse auch, Frachtflüge, Transferpassagiere und Lärmemissionen in die Luftverkehrssteuer einzubeziehen. 

 

 

Warum zeigen wir die Bedienelemente von Facebook/Twitter nicht direkt an?

Bei der Einbindung der Elemente von Facebook/Twitter müssen bereits Daten (Scripte und Grafiken) von den Servers dieser Unternehmen geladen werden, bevor Sie auf eines der Bedienelemente klicken. Hierdurch wird zumindest Ihre IP-Adresse an Facebook/Twitter übertragen. Sofern Sie Mitglied bei Facebook/Twitter sind, könnten diese Unternehmen ihren Besuch bei Stayfair nun personalisiert speichern. Da wir nicht wissen, ob Sie dies wünschen, haben wir uns dafür entschieden, die Bedienelemente erst auf Ihren Wunsch hin zu aktivieren.

Kommentare und Meinungen

Schreiben Sie Ihren Kommentar - ohne langwierige Registrierung:


Ein Gast schrieb am 05.12.2010 um 22:57:
Ist ja schön und gut, dass wir Deutschen mal wieder irgendwo noch eine Steuer aufgebrummt bekommen und noch mehr für irgendetwas zahlen sollen. Aber was bringt es dem Klimaschutz, wenn dem deutschen Steuerzahler noch mehr aus der Tasche gezogen wird, aber alle anderen Länder sich nicht daran beteiligen? Deutschland wird zur Melkkuh für alles...und das nutzen andere Staaten doch eiskalt aus! Wenn sowas eingeführt wird, dann bitte weltweit und nicht nur wieder bei uns!

E-Bike Dreiradsystem
E-Bike Dreiradsystem

E-Bikes

Wir sprachen mit "Gamadeus", der sich seit langer Zeit mit der Konstruktion und dem Bau von E-Bikes beschäftigt und diese auch selbst baut. Er verriet uns die Tücken des Handels mit den E-Bikes.

 

Sinn oder Unsinn?

verkehr mobilität car sharing
verkehr mobilität car sharing

CarSharing: Umwelt entlasten und Kosten sparen

Unternehmen können Kosten sparen, weil kein eigenes Fahrzeug bereitstehen muss, welches in der restlichen Zeit nicht sinnvoll ausgelastet wäre.

 

Kosten für Fuhrpark senken

Umweltzone
Umweltzone

Umweltzonen

ADAC-Präsident Peter Meyer sagte in diesem Zusammenhang der "Welt am Sonntag": "Die Umweltzonen haben nicht den gewünschten Erfolg gebracht."

 

teurer Aktionismus

Mit dem Notebook im Grünen
Mit dem Notebook im Grünen

Mobile Arbeitswelt

Die Zeiten auf dem Arbeitsmarkt wandeln sich. Berufe, in denen man 40 Jahre in den immer gleichen Strukturen für ein und dasselbe Unternehmen arbeitete, verlieren immer mehr an Bedeutung.

 

Immer aktiv und erreichbar

Hybrid
Hybrid

Hybrid sinnvoll?

Ist die Energie- und Schadstoffbilanz des Hybrid über seinen gesamte Lebensdauer auch positiv? Über einen Zeitraum von 10 Jahren betrachtet muss man daran zweifeln.

 

Umweltfreundliches Verkehrsmittel?

Grasauto
Grasauto

Gib Gras, Baby

Der kleine Entwickler Motive Industries aus Alberta (Kanada) hat ein Auto ganz aus Hanf entwickelt. Der kompakte Viersitzer auf der Basis des  Elektroautos "Kestrel" steckt voll von pfiffigen Ideen!


 

Fortbewegungsmittel
Fortbewegungsmittel

Dichtung und Wahrheit

Fahrten und Flüge verbrauchen Energie und belasten die Umwelt mit CO2. Im Vergleich versuchen wir eine Antwort auf die Frage zu finden, welches von ihnen am klimaverträglichsten ist.