Sie sind hier: Magazin // 01 / 2012 Winterzauber
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Zauberhafte Aussichten - Was erwartet und in 2012
Das Jahr 2011 war, wie das Vorgängerjahr, geprägt durch die Weltwirtschaftskrise, die sich zunehmend zur Europäischen Bankenkrise entwickelt hat. Wir alle gehen mit einer gewissen Unsicherheit ins Jahr 2012 und fragen uns, wie es damit wohl weitergehen wird. StayFair fragt sich darüber hinaus, was uns im Jahr 2012 in Bezug auf die Thematik Nachhaltigkeit "bevorsteht".
Nachhaltigkeit basiert grundsätzlich auf den drei Säulen: ökonomische Nachhaltigkeit, ökologische Nachhaltigkeit und soziale Nachhaltigkeit. StayFair arbeitet diese Säulen durch das Auditkonzept bei den Unternehmen ab. Wir betrachten die Bereiche Umgang mit Mitarbeitern, Umgang mit Kunden, Umgang mit Geschäftspartnern, Gesellschaftliche Verantwortung, Umwelt und Gesetzeskonformität. Was steht uns bei diesen Themen in 2012 bevor? Nachfolgend ein unvollständiger Überblick:
Obwohl laut IFO-Institut in 2012 mit einer Abnahme der Konjunktur aufgrund eines Rückgangs der Exporte gerechnet werden muss, wird der private Konsum diesen Rückgang in Deutschland deutlich abschwächen. Die Unternehmen stellen weiterhin Mitarbeiter ein, um sich mit Fachkräften einzudecken und auf die nächste Konjunkturwelle vorzubereiten. Dadurch bleibt der private Konsum erhalten. Es wird eine Verringerung der Arbeitslosenquote auf rd. 2,8 Mio. Bundesbürger erwartet, was die öffentlichen Kassen ebenfalls entlasten wird. Auch die Teuerungsrate soll auf 1,8 % sinken.
Schwierig wird es in 2012 für die Energiekonzerne und solche Unternehmen, denen der Ausstieg aus der Atomenergie eine Geschäftsgrundlage entzieht. Sie müssen ihr Geschäft umstrukturieren und auf die Situation reagieren. Das wird zunächst einmal auch Arbeitsplätze kosten.
Während sich der Umweltgipfel von Rio de Janeiro in 2012 zum 20. Mal jährt, hat insbesondere das Thema CO2-Ausstoß im Dezember 2011 einen erheblichen Dämpfer erhalten. Während Politiker den Gipfel als politisch erfolgreich betiteln, sind Umweltverbände aufgrund fehlender Sachergebnisse entsetzt. So konnten sich die Teilnehmer lediglich darauf verständigen, bis 2015 einen verbindlichen Klimavertrag zu erarbeiten, der erstmalig auch von den USA und von China mitgetragen werden soll. Wertvolle Zeit geht verloren, konkrete Maßnahmen, mit deren Umsetzung in 2012 hätte begonnen werden können, fehlen.
Freuen können sich in 2012 die Nordsee-Fischer. Erstmals seit einigen Jahren wurden ihre Fangquoten nach oben gesetzt. Insbesondere die Bestände an Hering, Kabeljau und Scholle haben sich durch die Fischereipolitik der letzten Jahre erholt, so dass diese in 2012 verstärkt gefangen werden können. Stellt sich nur die Frage, wie lange dieser Trend anhalten wird.
Bio-Lebensmittel haben zum Jahresende 2011 wieder einen Aufschwung erlebt. Nach der Ehec-Krise, Dioxin-Eiern oder Listerienbefall bei verschiedenen Käsesorten werden sich mehr und mehr Bundesbürger wieder in Richtung Bio-Lebensmittel ernähren. Da kommt eine Meldung aus Italien recht ungünstig, die darüber informiert, dass bis zu 80% des Olivenöls aus Italien gepanscht seien und sie das vergebene Bio-Siegel nicht verdienten. Eine mögliche Reaktion der Verbraucher in 2012 kann daher sein, sich mehr auf regionale Lebensmittel zu konzentrieren oder Lebensmittel aus der Region verstärkt zu verbrauchen.
Die "Geiz-ist-Geil"-Mentalität flaut mehr und mehr ab. Für die Konsumenten rücken in 2012 Qualität und Wertigkeit der Produkte wieder in den Fokus. Das ist auch ein wesentlicher Fokus von StayFair, denn wir wollen die Wertigkeit von Produkten transparent machen. Das werden wir auch in 2012 weiter tun.
An dieser Stelle vielleicht noch ein kleiner Überblick über Veranstaltungen rund um Nachhaltigkeit für das erste Halbjahr 2012:
Übrigens: nach dem Maya-Kalender, wird am 21.12.2012 die Welt untergehen. Wer daran glaubt, wird sich vielleicht fragen, warum Nachhaltigkeit in 2012 noch ein Thema sein soll. Doch Vorsicht, einige Wissenschaftler denken, dass der Kalender dahingehend falsch interpretiert wurde, fängt doch der neue Maya-Kalender genau einen Tag später an. Wäre doch schade, wenn wir die Zeit bis dahin nicht nutzten. In diesem Sinne wünschen wir ein nachhaltiges 2012.
Warum zeigen wir die Bedienelemente von Facebook/Twitter nicht direkt an?
Bei der Einbindung der Elemente von Facebook/Twitter müssen bereits Daten (Scripte und Grafiken) von den Servers dieser Unternehmen geladen werden, bevor Sie auf eines der Bedienelemente klicken. Hierdurch wird zumindest Ihre IP-Adresse an Facebook/Twitter übertragen. Sofern Sie Mitglied bei Facebook/Twitter sind, könnten diese Unternehmen ihren Besuch bei Stayfair nun personalisiert speichern. Da wir nicht wissen, ob Sie dies wünschen, haben wir uns dafür entschieden, die Bedienelemente erst auf Ihren Wunsch hin zu aktivieren.

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