Siematic ein nachhaltiges Unternehmen
Werbung
Samstag, 19. Mai 2012 | 00:21 Uhr Kontakt| Datenschutz|Impressum|Facebook|Twitter
Hersteller
Händler
Dienstleister
Produkte
Magazin
Themenwelten
Regionen
Partner
Konzept

Sie sind hier: Global-Europa // Deutschland // Nordrhein-Westfalen

spielendes Kind

© Daniel Fuhr - Fotolia.com

Kampf gegen Schadstoffe im Spielzeug

"Bundesregierung muss größere Anstrengungen im Kampf gegen Schadstoffe unternehmen"

Umweltminister Johannes Remmel und Familienministerin Ute Schäfer fordern die Bundesregierung zu größeren Anstrengungen im Kampf gegen Schadstoffe im Spielzeug und in Kindergärten auf. "Die Eltern wollen und müssen die Sicherheit haben, dass sich ihre Kinder in einer gesunden Umgebung aufhalten. Deshalb muss unbedingt gewährleistet werden, dass sich in Kinderräumen keine gesundheitsgefährdenden Weichmacher befinden. Das geht nur über ein Verbot für die Hersteller. Die Kindertageseinrichtungen und ihre Träger, die für die Ausstattung der Kitas zuständig sind, haben keinen direkten Einfluss auf die Hersteller von Kindermöbeln, Spielgeräten und Spielzeug, sie sollten aber unbedingt auf entsprechende Gütesiegel achten", erklärte Schäfer.

Umweltminister Johannes Remmel ergänzte: "Unsere Befürchtungen haben sich bestätigt: Die Belastung von Kindern mit Weichmachern ist zu hoch. Wir benötigen endlich eine Null-Toleranz-Politik bei erbgutschädigenden und lebertoxischen Weichmachern, krebserregenden und anderen gefährlichen Stoffen. Es reicht nicht, bis zum Jahre 2015 eine Zulassungspflicht für drei Weichmacher einzuführen. Wir benötigen ein absolutes Verbot von schädlichen Weichmachern auf EU-Ebene." Scharfe Kritik übte Remmel an Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner. Bereits 2009 hatte die Ministerin angekündigt, notfalls im Alleingang vorzugehen und auf nationaler Ebene Schutzmechanismen auszubauen, wenn die EU-Kommission im Kampf gegen Schadstoffen in Spielzeugen nicht handele. "Geschehen ist bisher aber nichts."

Weichmacher finden sich in Spielzeugen und Einrichtungsgegenständen aus PVC. Dazu gehören Bodenbeläge ebenso wie Möbel und Spielzeug aus Kunststoff. Einrichtungen für Kinder sollten deshalb beim Hersteller nachfragen, ob ein Produkt schädliche Weichmacher enthält. Die Hersteller sind verpflichtet innerhalb von 45 Tagen über Inhaltsstoffe aus der Liste der besonders besorgniserregenden Stoffe Auskunft zu geben.

Schäfer empfahl den nordrhein-westfälischen Kindertageseinrichtungen ihre Ausstattung noch einmal daraufhin zu prüfen. "Auch Gegenstände, bei denen sich Erzieherinnen und Erzieher unsicher sind, ob sie Weichmacher enthalten, sollten entfernt werden, um kein Risiko einzugehen", sagte Schäfer.

Das Umweltministerium setzt sich seit längerem für eine Verschärfung der EU-Spielzeugrichtlinie ein. Zuletzt wurden im Dezember mit der EU-Kommission und Abgeordneten des EU-Parlaments Gespräche geführt. Dabei erneuerte Minister Remmel seine Forderung nach einer Null-Toleranz-Politik bei schädlichen Weichmachern und anderen gefährlichen Stoffen im Spielzeug. NRW-Verbraucherschutzminister Remmel hat bei seinen Gesprächen in Brüssel einen umfangreichen Forderungskatalog vorgelegt: Die Grenzwerte für Schwermetalle in bestimmten Spielzeugmaterialien sollen deutlich abgesenkt werden, außerdem soll es zu einem Verbot sämtlicher allergener Duftstoffe sowie zu einem Verwendungsverbot für sämtliche lebertoxische und erbgutschädigende Weichmacher kommen.

Quelle: http://www.umwelt.nrw.de

 

Warum zeigen wir die Bedienelemente von Facebook/Twitter nicht direkt an?

Bei der Einbindung der Elemente von Facebook/Twitter müssen bereits Daten (Scripte und Grafiken) von den Servers dieser Unternehmen geladen werden, bevor Sie auf eines der Bedienelemente klicken. Hierdurch wird zumindest Ihre IP-Adresse an Facebook/Twitter übertragen. Sofern Sie Mitglied bei Facebook/Twitter sind, könnten diese Unternehmen ihren Besuch bei Stayfair nun personalisiert speichern. Da wir nicht wissen, ob Sie dies wünschen, haben wir uns dafür entschieden, die Bedienelemente erst auf Ihren Wunsch hin zu aktivieren.

Kommentare und Meinungen

Schreiben Sie Ihren Kommentar - ohne langwierige Registrierung:

Stimmzettel
Stimmzettel

Demokratie von unten

Adolf Sauerland ist der erste, durch ein Bürgerbegehren abgewählte Ober-Bürger-meister Deutschlands.

 

ein Lehrstück

CO-Pipeline
CO-Pipeline

"Lex BAYER" oder das "Enteignungsgesetz"

Seit über 7 Jahren halten die Diskussionen über die CO-Pipeline an. Eben solange laufen die Gerichtsprozesse, meißt erfolgreich für die Kläger aus Städten und Anwohnern.

Wutbürger begehren auf

Wiese mit Blumen
Wiese mit Blumen

Innovationspreis verliehen

Vor dem Hintergrund des Klimawandels und eines dramatischen Verbrauchs endlicher   Ressourcen rückt das Zusammenspiel von Ökonomie und Ökologie in den Fokus.

Klima und Umwelt 2011

Krankheitskeime in Hähnchenfleisch

Hähnchenfleisch aus deutschen Supermärkten und Discountern ist zu großen Teilen mit antibiotikaresistenten Keimen belastet. Auf zehn von 20 gekauften Fleischproben wurden Keime gefunden

 

industrielle Tierhaltung

StayFair ist Kölner KulturPate
StayFair ist Kölner KulturPate

StayFair offizieller Kölner KulturPate

Ehrenamtliches Engagement ist wichtig!  nur so können trotz klammer öffentlicher Haushalte wichtige Kulturprojekte gestartet und umgesetzt werden.

Nachhaltigkeit in Sachen Kultur

Rose
Rose

Faire Rosen

Im Winter kommt nahezu jede zweite Schnittblume, die in Deutschland über die Theke geht, aus einem afrikanischen oder lateinamerikanischen Land

 

Flower Label Program (FLP)

Telefon
Telefon

Fair geht anders

Service per Telefon ist Glücksache. Genauso wie offenbar der Preis dafür. Jedes zweite getestete Unternehmen verlangte für einfache Anfragen 14 Cent und mehr je Minute -  Ein Ärgernis ...

 

Schmetterling
Schmetterling

Klimawandel hat Folgen für Tiere

Wir können unsere heimische Artenvielfalt nur schützen, wenn wir auch unser Klima schützen. Nordrhein-Westfalen hat sich dafür ehrgeizige Klimaschutzziele gesetzt2, sagte Umweltminister Johannes Remmel.

 

Nitzsche4
Nitzsche4

Was Bio ausmacht

Warum gerade ein Bioladen für Frau Nitzsche genau das Richtige ist, was Bio ausmacht und warum der Bioladen so anders ist als der Supermarkt nebenan, das erzählte sie uns.

 

Schuppert im BdW
Schuppert im BdW

Präsidiumsmitglied des BdW-NRW

Klaus Schuppert, Geschäftsführer der StayFair GmbH, wurde vom BdW (Beirat der Wirtschaft e.V.)  in das Präsidium der Sektion Nordhrein-Westfalen berufen.

 

Vogelhaus
Vogelhaus

nachhaltiger Tierschutz

Die Duisburgerin Linda Broszeit beklagt: ?Es gibt immer weniger Spatzen?. Sie rief deshalb die Aktion "Rettet die Spatzen" ins Leben und ließ in einem ersten Schritt gleich 30 Spatzen-Doppelhäuser bauen.

 

Sparkasse Krefeld
Sparkasse Krefeld

Engagiert für die Region

Stayfair führt auch ein Konto bei der Sparkasse Krefeld und versteht es als einen Beitrag zur Stärkung der Region.

 

NRW
NRW

Nordrhein Westfalen

Im westlichen Teil Deutschlands liegt das Bundesland Nordrhein Westfalen. Dieses Bundesland steht neben weitläufiger Natur für Gartenbau, Landwirtschaft, Kultur und Industrie. 

 

Landwirtschaft
Landwirtschaft

Wertschöpfung in der Landwirtschaft:

Es muss heute und in Zukunft möglich sein, mit einem Betrieb mittlerer Größe den Lebensunterhalt für eine Familie zu verdienen und den Betrieb weiterzuentwickeln.

 

Unethisches Verhalten führt zu Gewinneinbußen

Die Hochschule Bonn-Rhein.-Sieg lud vom 26.-27. März 2010 zum Symposium "Werthaltungen angehender                     Führungskräfte"

Fairtrade-Towns

Fairer Umgang als Grundlage einer nachhaltigen Wirtschaft, ist die Bemühung die Wirtschaftsakteure einer Stadt für das Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz im Handel zu sensibilisieren.